Heinrich Bentemann : Chorleiter
Präsentationsvideos von Heinrich Bentemann und dem Projekt Eurochorus 2022
Erster Teil :                                                                                                                    Zweiter Teil :

Heinrich Bentemann ist in Detmold (NRW) geboren, hat dort an der Hochschule für Musik Westfalen-Lippe Schulmusik für Gymnasien (Instrumentalhauptfächer: Klavier und Posaune) sowie Chor- und Orchesterleitung, bei den Professoren Alexander Wagner und Martin Stephani, und anschließend, in der Abteilung Dortmund, Evangelische Kirchenmusik (Orgel bei Professor Martin Blindow / Abschluss: A-Examen) studiert.

 Seine Ausbildung zum Gymnasiallehrer für Französisch, Musik und Evangelische Religions-lehre setzte er an den Universitäten Stuttgart und Münster fort. Erstes Staatsexamen 1978, zweites Staatsexamen 1982.

 Parallel zu seiner Lehrertätigkeit und später als stellvertretender Schulleiter war er während 25 Jahren nebenamtlicher Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Driburg/West-falen. In dieser Funktion hat er auch die Disposition eines Orgelneubaus der Firma Fischer& Krämer seiner Kirchengemeinde erstellt und eine Orgelmusikreihe aufgebaut. Mit der Kanto-rei Bad Driburg, die sich unter seiner Leitung vom Gemeindechor zu einem regionalen kon-fessionsübergreifenden Ensemble mit zeitweilig bis zu 100 Choristen entwickeln konnte, hat Heinrich Bentemann ein sehr umfassendes chorsinfonisches Repertoire aufgeführt: dazu gehören Bachs Passionen und sein Weihnachtsoratorium, Händels Messias, Haydns Schöp-fung, Mozarts Requiem, Beethovens Missa solemnis, die Oratorien Elias und Paulus von Mendelssohn, das Deutsche Requiem von Brahms, ebenso wie die Requien von Fauré und Duruflé, das Gloria von Poulenc und Bernsteins Chichester-Psalms. Dazu kommen zahlreiche a-cappella-Werke, von denen einige auch für eine Schallplattenproduktion aufgenommen wurden (Franz Liszt, Pater Noster aus „Christus“ und, als Hauptwerk die „Geistlichen Gesän-ge“ op. 138 von Max Reger). Für den WDR Köln wurden mehrere Choralsätze eingespielt.

Heinrich Bentemann war Mitbegründer und künstlerischer Berater der städtischen Abonne-mentskonzertreihe der „Gesellschaft für klassische Musik“. Er hat ein regionales Kammer-orchester, das Collegium musicum, aufgebaut und zwei Kammerchöre, den Heinrich-Schütz-Kreis und später das Ensemble Viva Vox gegründet. Als Organist und Pianist, vor allem im Klavier-Duo, konzertiert(e) er regelmäßig.

 Konzertreisen mit seinen Ensembles und solistisch führten ihn in viele Regionen Deutschlands und Frankreichs und nach Polen, Österreich und Italien.

 Seit 2010 ist Heinrich Bentemann im Verband der deutsch-französischen Chöre aktiv, als Chorleiter des Münchner (2010 bis 2018) und des Aachener Chores (seit 2014) sowie in einer längeren Chorleitungvertretung auch in Bonn. Über mehrere Jahre hinweg hatte er im Verbandsvorstand die Funktion des Sprechers der Chorleiter inne.

 2015 hat er mit Choristen der rheinischen Chöre Bonn, Köln und Aachen die Schlussveran-staltung des Kongresses der Deutsch-Französischen Gesellschaften musikalisch gestaltet.

Zur Erinnerung an die einhunderste Wiederkehr des Beginns der Schlacht von Verdun initiierte er 2016 zusammen mit Thomas Streit, seinerzeit Chorleiter in Bremen, ein großes Friedenskonzert im Centre mondial de la paix in Verdun. Fast 130 Choristen aus vielen unserer Mitgliedschöre haben daran teilgenommen.

 Die Begegnung von musikalischer Interpretation und deren Vermittlung ist für Heinrich Bentemann Schwerpunkt seiner Arbeit. Er ist leidenschaftlich davon überzeugt, das ein tieferes Verständnis für die Gestaltung einer Komposition, ihre Absicht und ihren Sinn, ihre außermusikalischen Bezüge für einem höheren Musikgenuss sorgt. Jedes Konzertprogramm muss eine klare Botschaft haben, und verlangt deshalb nach vielfältigen inneren Bezügen inhaltlich und textlich wie stilistisch.

Maria Regina Heyne : Sopran, Gesangslehrerin

Maria Regina Heyne, Sopran, geboren in Aachen, studierte an den Musikhochschulen Aachen, Köln und Stuttgart bei Frau Prof. Elisabeth Ksoll, Frau Prof. Liselotte Hammes und Frau Prof. Hanna Liska-Aurbacher. Außerdem bildete sie sich durch Meisterkurse bei Edith Matthis, Barbara Schlick und Kurt Widmer weiter.

 Am Theater Aachen war sie als Solistin engagiert und arbeitete auch für die Landesbühne Rheinland-Pfalz und das Grenzlandtheater Aachen.
Bis zur Schließung im Jahr 2007 war Maria Regina Heyne als Gesangspädagogin an der Kirchenmusikhochschule „St. Gregoriushaus“ in Aachen tätig.

 Für ihre Erfolge als Sängerin erhielt sie mehrere Auszeichnungen, so den Kulturförderpreis der Stadt Aachen und das „Richard-Wagner-Stipendium“ für Bayreuth.

Konzertreisen führten sie nach Frankreich, Belgien, die Niederlande, Spanien, Italien und nach Tschechien.

 Heute ist sie freischaffend als Konzertsängerin tätig. 

Außerdem unterrichtet sie Gesang an der Musikschule der Stadt Aachen und betreut verschiedene Chöre als Stimmbildnerin, unter anderem Les Troubadours d’Aix, den deutsch-Franzöischen Chor in Aachen.

Erik Schmidt, Bass, Stimmbildung

Erik Schmidt (Bariton), geboren 1972 in Bautzen (Sachsen), studierte zunächst Gesang und Klavier am Musikpädagogischen Institut der Universität Münster, bevor er 1995 an die Musikhochschule Köln, Abteilung Aachen, wechselte. In der Gesangsklasse von Prof. Barbara Schlick, Abteilung Wuppertal, absolvierte er 2001 sein Diplom im Bereich Oratorium/Lied mit „Auszeichnung“.

Er besuchte Kurse bei Rudolf Piernay, Kurt Widmer und Paul Esswood. Die entscheidenden Impulse für seine sängerische Entwicklung kamen von dem bedeutenden Gesangspäda-gogen Dieter Müller.

Neben reger Konzerttätigkeit in Aachen und Umgebung, u.a. mit dem Aachener Bachverein, war er von 1997-2004 an der Oper Aachen engagiert.

Seit September 2007 unterrichtet er Gesang an der Musikakademie der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Eupen (Belgien) und seit März 2011 Gesang an der École de Musique de l’UGDA in Clervaux (Luxembourg). 2012 übernahm Erik Schmidt die Leitung des Chorals St. Cécile in Clervaux.

Ursula Wawroschek, Klavier

Im bunten Rheinland vor über dreißig Jahren geboren, beschäftigte sich Ursula Wawroschek schon von früher Jugend an vielseitig mit den schwarzen und weißen Tasten des Klavieres.

Humoristische Grundzüge wurden durch das Studium dieses Instrumentes an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln festgelegt.

Es folgten Aufbaustudien in Essen und New York bei Detlev Kraus, Oxana Jablonskaya und Seymour Bernstein.

Nach langen Jahren Mitglied als  Musikerin im Aachener Kabarettensemble „Die Fleddermäuse“ widmet sie sich jetzt verstärkt eigenen Produktionen. Schliesslich kann man beim Klavierspielen auch singen, was der Querflöte leider verwehrt bleibt.

So begibt sie sich als Sängerin mit kabarettistischem Anhauch in neue Gefilde.

Ebenso hängt ihr Herz an klassischen Projekten, sowohl in der Kammermusik, als auch im Bereich der Komposition.

Konzertreisen bringen sie an viele Orte der Welt wie Korea, Israel, Kuwait, USA.

Improvisation und Komposition sind eine tragende Säule in ihrem Musikverständnis, ebenso wie die Überzeugung, dass es keinen Unterschied zwischen „E“-  und „U“- Musik geben sollte.

CD, Fernseh- und Rundfunkaufnahmen runden die künstlerischen Tätigkeiten ab.

Neben ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet U. Wawroschek Klavier und Improvisation an der Universität Köln. 

www.wawroschek.com