Eurochorus 2024 : Das Projekt

 “Eurochorus singt das Requiem von mozart”

Toulouse, France, So 7. bis Sa 13. Juli 2024

Musikalische und künstlerische Leitung NG Chin Kwee David

Das Programm des internationalen Chortreffens Eurochorus 2024 in Toulouse hat sich in diesem Jahr zum Ziel gesetzt das Requiem von Mozart (KV626) aufzuführen. Eine genauere Beschreibung des Stücks finden Sie weiter unten.

Dieser Workshop ist als Chorfortbildung konzipiert und richtet sich an begeisterte erwachsene Sänger mit gutem Niveau, die bereits Erfahrung im Chorsingen haben und in einem Chor singen.
Eine Vorbereitung auf das Werk vor dem Projekt wird vorausgesetzt. Details zur gewählten Partiturversion und zu den musikalischen Hilfen finden Sie auf der Seite “Partitur & Lernen”.
Während des Praktikums werden die Werke in Stimmgruppen und im Tutti erarbeitet. Jeden Tag gibt es Übungen zur Stimmbildung und Stimmtechnik, Chor-Coaching in Stimmgruppen und individuelle Stimmberatung, die von den Gesangslehrern angeboten wird.

Die Kommunikation findet je nach Situation auf Deutsch und Französisch statt, eventuell mit englischen Hinweisen.

Das Konzert

Die Probenphase endet mit einem öffentlichen Konzert am Samstag, den 13. Juli um 20 Uhr in einer Kirche in Toulouse (genauer Ort wird noch diskutiert).

Musikalisches Programm : Requiem KV 626 von Wolfgang Amadeus Mozart

Im Juli 1791 erhielt Mozart von mehreren anonymen Mittelsmännern, von denen man später erfuhr, dass sie für den exzentrischen Grafen Franz von Walsegg handelten, den Auftrag, ein Requiem zu schreiben. Die Hälfte der Belohnung war dem Auftrag beigefügt. Mit dem Fortschreiten der Komposition verschlechterte sich Mozarts Gesundheit. Seine Frau Constanze sagte später, dass er von dem Gedanken besessen wurde, vergiftet worden zu sein, und dass sie ihn davon überzeugt hatte, die Aufgabe aufzuschieben. Sobald er sich besser fühlte, begann er wieder mit dem Requiem, aber die dunklen Gedanken überfielen ihn wieder, er legte sich ins Bett und starb 15 Tage später am 5. Dezember. Er hatte Zeit gehabt, das Requiem Æternam vollständig zu orchestrieren und die Vokalpartien mit Basso continuo für alle anderen Sätze außer dem Lacrimosa (von dem er nur acht Takte vollendet hatte), dem Sanctus, dem Benedictus und dem Agnus dei zu schreiben. Constanze bat zunächst Joseph Eybler und später Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmayer, das Werk zu vollenden. Die mündlichen Anweisungen soll der Meister seinem Schüler am Tag seines Todes gegeben haben, aber es gab so viele Gerüchte über Mozarts Ende, dass solche Anekdoten mit Vorsicht zu behandeln sind. Constanze, die Geld brauchte, ließ das Werk dem Grafen von Walsegg zukommen – dieser hatte das Requiem zum Gedenken an seine verstorbene Frau in Auftrag gegeben, mit der Absicht, es so aussehen zu lassen, als sei das Werk von ihm.

Eine sehr detaillierte Beschreibung findet man beispielsweise auf Wikipedia : Mozart Requiem Wikipedia.